Die österreichischen Lokalbahnen

N. Ö.-STEIRISCHE ALPENBAHN (Mariazellerbahn)

Gegründet/Sitz 1898 als Lokalbahn St. Pölten-Kirchberg a. d. Pielach-Mank / Wien
Konzession 11. Juli 1896
Bahngebiet St. Pölten - Mariazell - Gusswerk (NÖ/Stmk), insgesamt 137 km, Elektrische Schmalspurbahn, in Betrieb (ÖBB), 11b, 760 mm
Kapital 8,26 Mio. Kronen in insgesamt 41.300 Aktien à 200 Kronen.
Eröffnung 4. Juli 1898
Stammaktien 1898: Davon 2.800 in Staatsbesitz.
Emission 1908: Davon fest übernommen: 350 Stück Staat, 3.500 Stück Land Steiermark, 18.500 Stück Land Niederösterreich.
Emission 1915: Davon 1.900 Stück in Staatsbesitz und 2.000 Stück in Besitz des Landes Niederösterreich.
Das Aktiennominale wurde 1926 auf 5 Schilling umgestellt. Nach Übernahme der Bahn in den Pachtbetrieb der Bundesbahnverwaltung im Jahr 1921 bestanden die Einnahmen der Gesellschaft nur in der Pachtrente.
Der Gösing-Tunnel ist mit 2.368 m Länge der längste der insgesamt 17 Tunnel. Die kleineren Tunnel haben insgesamnt die Länge von 1.320 m. Ab 1. Oktober 1911 wird die Bahn elektrisch betrieben. Die Kosten der zunächst nur 60 km langen Bahn betrugen vor der Elektrifizierung rund 12 Milliarden Kronen; der Gösing-Tunnel allein kostete 1,5 Milliarden Kronen.
Aktienart KatalogNr. Nominale Währung Stückzahl Klasse Euro
Stammaktie 1898 2100 200 Kronen 5.700 4 70 - 115
Emission 1908 2101 200 Kronen 25.850 4 65 - 110
Emission 1915 2102 200 Kronen 9.750 8 490 - 830
Emission 1915 IV. Em 2103 200 Kronen 5.690 8 500 - 850
4 % Prioritätsobligationen 1894 2104 100 Gulden (13.100) 10
Ausgabe 1901 2105 10.000 Kronen 849 7 300 - 500
Ausgabe 1909 2106 1.000 Kronen (1.785) 10
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